Woher kommt eigentlich die Printe?


Einem aus Nürnberg stammenden Bäcker, den es vor Jahrhunderten nach Aachen verschlagen hatte, haben wir die uns heute bekannte Printe zu verdanken. Er änderte das Nürnberger Lebkuchenrezept dahingehend ab, das ein Hartlebkuchen entstand. Damals wurden in Handarbeit Teigstücke in eine ausgehöhlte Holzform gedrückt. Diese Tätigkeit hieß im Volksmund „pränten". Daraus wandelte sich im Laufe der Zeit der Name der Printe ab.

Wir stellen inzwischen zwölf verschiedene Sorten Printen her und verwenden dazu, neben edlen Gewürzen, auch Mehl, Sirup, Kandis und Farin. Durch eine weitere Verfeinerung mittels Nüssen, Marzipan, Mandeln, Honig, Nougat, Whisky und verschiedenen Schokoladenarten entstehen die Spezialitäten unseres Hauses. Eine Printe von erlesenster Qualität.

Hart oder weich? - Reine Geschmacksache!

Ob Sie Ihre Printen lieber hart oder weich genießen möchten, können Sie ganz nach Ihrem Geschmack variieren. Printen sind im backfrischen Zustand hart. Setzt man sie jedoch einige Zeit der frischen Luft aus, so werden sie von ganz alleine wieder weich. Dafür sollte man Sie in einem nicht zu warmen Raum bei normaler Luftfeuchtigkeit aufbewahren. Während dieser Zeit entfalten die Printen im Geruch und Geschmack ihr volles Aroma, was auf die langsame Entfaltung der Gewürze zurückzuführen ist. Bis zu 12 Monate sind unsere Printen ohne “Genußeinbuße” problemlos haltbar. Danach werden Sie wieder hart und dann raten wir von einem weiteren Verzehr ab. Aus Erfahrung wird es Ihnen jedoch schwer fallen, unseren köstlichen Spezialitäten solange zu widerstehen!!!
Dieser einmalige Geschmack der Printe ist für Printenliebhaber schon lange nicht nur mehr auf die Weihnachtszeit beschränkt. Die Printe ist mittlerweile zu einem Dauergebäck geworden, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Haben wir Ihre Neugier auf die Spezialität unseres Hauses geweckt? Wir freuen uns darauf, Sie in Zukunft zu den Printenfreunden zu zählen!